PMV-intern

Johannes Brahms
Ewige Freude - Ein Deutsches Requiem
Liebeslieder

Brahms' Komposition des Deutschen Requiems wird auf den Tod seiner Mutter zurückgeführt. Zwei Monate danach, im April 1865, schrieb Johannes Brahms an Clara Schumann: "Das Chorstück ist aus einer Art deutschem Requiem, mit dem ich derzeit liebäugelte, in flüchtigem Klavierauszug. Ich hoffe sehr, eine Art Ganzes zusammenzubringen, und wünsche Mut und Lust einmal zu behalten."

Weil Johannes Brahms kein Berufsgeistlicher war und eher Distanz zur Kirche wahrte, lehnte er den üblichen lateinischen Text ab. Er wählte aus Texten des Alten und Neuen Testamentes in der Fassung der Lutherbibel aus, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht.

Clara Schumann zeigte sich von Brahms' Komposition begeistert: "Ich bin ganz und gar von Deinem Requiem erfüllt, es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes."

Als Einleitung werden die zwei Solisten, Nuria Richner und Serafin Heusser, Brahms' Liebeslieder singen. Brahms hat sie neun Jahre nach dem Requiem komponiert und gab damit seinem Optimismus Ausdruck. Brahms war der Meinung, dass der Walzer mit seinen unbeschwerten und leichten Eigenschaften das Leben ergänzt.

Mit diesem Programm zeigt der Chor Pro Musica Vocale zwei verschiedene Aspekte von Brahms' Kompositionen. Wie alle seine Werke, seien sie symphonisch, instrumental oder vokal, verbreiten sie Trost und Hoffnung.