The Power of Musick – Baroque meets Rap

Musik aus den Cäcilienoden von G.F. Händel und H. Purcell
The Power of Musick von Stephan Hodel (Uraufführung)

 

KKL Luzern
KuK Aarau
16. / 17. November 2013

 

Mitwirkende
Grégoire Vuilleumier alias Greis , Rapper
Elisabeth Meyer, Sopran
Jakob Pilgram, Tenor
G.F. Händel-Chor, Luzern
Pro Musica Vocale, Aargau
Orchester Camerata Musica Luzern

Leitung
Pirmin Lang

 

"The Power of Musick"  wurde seit der Barockzeit in England demonstriert: Jeweils am 22. November, dem Tag der heiligen Cäcilia – Schutzpatronin der Musik –, wurde die Musik in London als Tonkunst gefeiert. Musik hat Macht über die Emotion von uns Menschen – ihr Ursprung ist göttlich.

Purcell’s „Ode on St. Cecilia’s Day“ von 1692 und Händel’s „Ode for St. Cecilia’s Day HWV 76“ von 1739 sind zwei eindrückliche Beispiele barocker Grossmeister. Die Teile beider Werke werden für das Projekt „The power of musick – Baroque meets Rap“ verwoben und zu einem neuen Gesamtkunstwerk geformt.

Stephan Hodel baut auf diesem Tonmaterial auf und macht den Transfer in eine aktuelle  Tonsprache, die stilübergreifend ist und Nährboden bietet für einen kreativen Rap. Das Rezitativ – eine Art Sprechgesang des Barock – findet im Hip Hop eine adäquate moderne Fortsetzung. GREIS – einer der bekanntesten Schweizer Rapper – wird die Texte kreieren und performen. Welche Macht hat die Musik heute über uns Menschen? Wer hat Macht über die Musik?

Stilistische Grenzen werden gesprengt. Barockmusik trifft auf Pop, klassische Musizierweise kontrastiert mit Improvisation, ein professionelles Orchester vereint sich mit einem bekannten Künstler der Schweizer Rap-Szene. Ein spannendes Unterfangen und in dieser Form noch kaum praktiziert.